Wie trefft Ihr Entscheidungen und was hilft Euch dabei?

  • Vermutlich gibt es Menschen, die sich leichter entscheiden und andere, denen es schwerer fällt, aber ich denke, dass Autismus eine Rolle dabei spielen könnte. Beispielsweise, wenn man sich bei Entscheidungen auf Details fokussiert oder Schwierigkeiten hat, Folgen abzuschätzen, weil man nicht gut einschätzen kann, wie das Umfeld reagieren wird.

    Wie gehst du bei kleinen Alltagsentscheidungen oder ... größeren Lebensentscheidungen vor?

    Hast du eine bestimmte Vorgehensweise? Entscheidest du alleine oder holst du Rat ein?

    Und: fallen dir Entscheidungen eher leicht oder schwer? Von was hängt das ab? Was hilft dir?

    Edited once, last by Andere (September 13, 2026 at 6:15 PM).

  • Ich wäge im Vorfeld sämtliche Vor- und Nachteile aller Optionen ab und hol mir bei größeren Entscheidungen Rat bei meiner BeWo-Frau oder wo auch immer. Und dann schmeiss ich einfach alle Überlegungen über Bord und hör auf mein Bauchgefühl. Hat bisher immer gut funktioniert.

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  • Es kommt immer drauf an, was von den Entscheidungen abhängt. Bei Fachfragen (beruflich, handwerklich, damals Erziehungsfragen, Spezialinteressen) suche ich mir eigentlich immer Menschen, die kompetenter sind als ich, und hole mit mehrere Meinungen/Infos ein. Insbesondere habe ich mich da eher an Profis gewandt, als an mein direktes Umfeld. Das war immer sehr hilfreich, denn das Umfeld hat oft viel Meinung und wenig Ahnung.

    Bei Entscheidungen, die nur mich betreffen und nicht indirekt auch Andere, bin ich relativ stur und höre nur auch meine Ratio, was sich im Nachhinein auch als richtig erwiesen hat. (zum Beispiel zu sparen oder mir neues Equipment für mein Spezialintresse zu kaufen, während die gleichaltrige Peergroup jeden Hunderter beim Tätowierer versenkte).

    Nur vor einer Speisekarte im Restaurant bin ich immernoch hilflos und brauche Stunden, bis ich mich entschieden habe.

  • Mir hilft Abstand. Eine Nacht drüber schlafen, oder auch mehrere Nächte. Dann weiß ich bzw. spüre ich, was ich will und was richtig ist.

    Wenn es scheinbar nur zwei Optionen gibt, zwischen denen ich schwanke, und die dann auch noch gleich (un)attraktiv sind, dann ist das für mich meist ein Zeichen dafür, dass ich einen dritten Weg suchen muss. Dass die Lösung jenseits dieser zwei Optionen liegt. Wenn ich diesen dritten Weg gefunden habe, spüre ich das daran, dass der Druck nachlässt und ich mich wohler fühle.

  • Wenn es scheinbar nur zwei Optionen gibt, zwischen denen ich schwanke, und die dann auch noch gleich (un)attraktiv sind, dann ist das für mich meist ein Zeichen dafür, dass ich einen dritten Weg suchen muss. Dass die Lösung jenseits dieser zwei Optionen liegt. Wenn ich diesen dritten Weg gefunden habe, spüre ich das daran, dass der Druck nachlässt und ich mich wohler fühle.

    gute Idee, das muss ich mal versuchen

  • Wie gehst du bei kleinen Alltagsentscheidungen oder ... größeren Lebensentscheidungen vor?

    Ganz verschieden. Ich habe mit den kleineren Alltagsentscheidungen sehr Probleme. Die kosten Zeit und Nerven. Größere Lebensentscheidungen dagegen habe ich bisher spontan getroffen, was super schnell geht.

    Hast du eine bestimmte Vorgehensweise? Entscheidest du alleine oder holst du Rat ein?

    Das kommt drauf an. Wenn es die Möglichkeit gibt, jemanden zu Rate zu ziehen, dann tue ich das. Manchmal tue ich das aber auch nicht, wenn ich meine zu wissen, was die Antwort ist. Es ist immer ein Unterschied, ob man rational entscheidet oder dem Bauchgefühl eine Chance gibt. Bei Rationalität macht es Sinn, jemanden zu fragen, der sich damit besser auskennt. Aber wenn ich eine Hose kaufe eher nicht. Ich habe auch schon bei Entscheidungen Experten gefragt und mein Bauchgefühl bestätigt bekommen, was mich dann sehr verblüfft hat.

    Und: fallen dir Entscheidungen eher leicht oder schwer? Von was hängt das ab? Was hilft dir?

    Entscheidungen fallen mir in der Regel sehr schwer. Für manche brauche ich Monate oder Jahre, bis ich zu einem Ergebnis komme. Das sind aber in der Regel sehr persönliche Entscheidungen, wo man eben auch niemanden um Rat fragen kann/sollte. Lebensverändernde Entscheidungen fallen mir leichter. Mal eben 300km weit weg ziehen ging super schnell. Überhaupt umziehen, hab ich früher ständig gemacht. Oder eine Beziehung beenden. Das ist innerhalb von Minuten entschieden und steht dann fest.

    Ich habe den Eindruck es hängt mit dem Alter zusammen. Je mehr ich weiß, desto schlechter kann ich entscheiden, was den Alltag betrifft. Weil eben alles Wissen berücksichtigt werden muss. Mir scheint, es ist das Wissen um die Umstände und Folgen, was eine Entscheidung kompliziert macht. Dazu kommt der Anspruch, etwas perfekt machen zu wollen. Mit Hintergrundwissen ist es manchmal nicht mehr möglich, die perfekte Lösung zu finden. Weil man sich eben auch der Nachteile jeder Handlung bewusst ist. Ich denke, Entscheidung geht am besten, wenn man nichts weiß. Zumindest am schnellsten. Wenn sich dann hinterher raus stellt, dass es doch kein guter Weg war, frage ich mich, ob der andere Weg nicht doch irgendwelche anderen Nachteile gehabt hätte, die ich nicht sehen kann, weil ich es nicht probiert habe. Es ist dann nicht so schlimm, dass ich so entschieden habe, weil ich ja nicht beurteilen kann, ob es anders tatsächlich besser geworden wäre.

    edit: Womit ich früher zum Beispiel arge Probleme hatte, war der Lichtschalter. Schlicht die Frage, schalte ich das Licht aus, wenn ich aus dem Raum gehe oder lasse ich das brennen? Als ich noch nicht wusste, dass Glühbirnen extrem viel Strom brauchen, wenn sie eingeschaltet werden, war das viel einfacher. Da habe ich mir darum gar keine Gedanken gemacht. Als ich es dann wusste, wurde die Entscheidung zum Problem. Gerade in der kalten Jahreszeit, wo man auf Licht angewiesen ist. Mich hat das jedesmal fertig gemacht, wenn ich in einen anderen Raum gegangen bin. Weil ich eben nicht wusste, wie lange ich dort bin, und es ging da nicht um den Strompreis, sondern um die die perfekte Lösung. Geholfen hat mir eine Regelung, die ich für mich festgelegt hatte. Ich schalte es aus, wenn es nicht die Wohnstube ist, nur dort lasse ich das Licht an. An die Regelung habe ich mich dann gehalten (tue ich heute noch, obwohl da inzwischen LEDs sind). Die Entscheidung war damit dann getroffen. Die Verunsicherung und die enorme Belastung, die mit jedem Raumverlassen einher ging, war damit beseitigt. Diese Entscheidung zu finden, war ein sehr langer Prozess. Und ja, ich denke schon, dass das etwas mit Autismus zu tun hat.

    Edited once, last by Contrast (September 14, 2026 at 8:44 PM).

  • Lebensverändernde Entscheidungen fallen mir leichter. Mal eben 300km weit weg ziehen ging super schnell. Überhaupt umziehen, hab ich früher ständig gemacht. Oder eine Beziehung beenden. Das ist innerhalb von Minuten entschieden und steht dann fest.

    Das verblüfft mich Contrast (da ist wohl dein Name gerade sehr passend): Ich könnte das in normalen Situationen nicht so machen. Okay, bei Kriegsbeginn würde ich vielleicht auch nicht lang überlegen und sofort umziehen, wenn mein Wohnort akut bedroht wäre. Oder wenn in einer Beziehung etwas so Schlimmes passiert ist, dass ich auf der Stelle von dem Menschen weg muss. Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Umzüge und von mir initiierte Beziehungsbeendigungen waren immer ein längerer Prozess. Umgekehrt fände ich es auch sehr schlimm, wenn mich in einer längeren, ernsthaften Beziehung jemand plötzlich stehen ließe. Zum Glück ist das in meinen ernsthaften Beziehungen nie so passiert.

  • Andere Inzwischen weiß ich, dass das für die Partner blöd war. Mir ist auch einmal passiert, dass der andere das so entschieden hatte. Das war ein riesen Problem für mich. Also inzwischen weiß ich das. Seit ich Kinder habe ziehe ich auch nur noch um, wenn es wirklich notwendig ist (zweimal passiert). Mir ist klar, dass das für sie kein Spaß ist. Aber auch das ist, was ich meine. Aus Naivität heraus lässt sich eine Entscheidung leicht fällen. Wenn man aber irgendwann eine Ahnung davon bekommt, was die Entscheidung für Folgen nach sich zieht, wird es schwerer.

    Bitte nicht falsch verstehen. Es gab schon Gründe, die Beziehungen zu beenden. Die Entscheidung dazu ist eben für mich dann sehr schnell gefallen. Und ich halte es (wieder) für richtig, nicht in einer Beziehung zu bleiben, nur damit jemand anderes nicht enttäuscht ist. Um das Wort "ernsthaft" möchte ich gar nicht diskutieren. Beziehung ist für mich immer etwas ernsthaftes.

    Edited once, last by Contrast (September 14, 2026 at 9:35 PM).

  • ich würde sagen, dass ich ziemlich stark in Gedankenmodellen und Systemzuständen denke. Wenn ich Informationen bekomme, versuche ich daraus erstmal ein inneres Modell zu bauen: Was hängt womit zusammen, welche Variablen spielen eine Rolle und was verändert sich, wenn ich an einer davon etwas verändere?

    Danach gehe ich das Ganze meistens immer wieder durch. Ich mache also ständig Rückkopplungsanalysen und prüfe, ob mein bisheriges Modell mit den Daten überhaupt noch zusammenpasst. Wenn irgendwo ein Widerspruch auftaucht, gehe ich meistens nicht einfach darüber hinweg, sondern versuche herauszufinden, woher er kommt.

    Mein Denken ist dabei ziemlich rekursiv und oft auch monotrop. Ich kann mich sehr lange und sehr tief mit einem einzigen Gegenstand oder einer einzigen Frage beschäftigen. Und ich analysiere dabei teilweise auch meine eigene Analyse – also nicht nur „Was bedeutet das?“, sondern irgendwann auch „Warum komme ich gerade zu dieser Interpretation und welche Annahmen stecken dahinter?“

    Was mir dabei wichtig ist, ist ein Abstraktionsaufstieg, ohne das Objekt aus den Augen zu verlieren. Ich kann also von einem konkreten Detail auf eine abstraktere Ebene gehen, ein Muster daraus erkennen und danach wieder zurück zum eigentlichen Sachverhalt gehen. Ich verliere dabei möglichst nicht den Bezug zu dem, womit ich ursprünglich angefangen habe.

    Wenn mir zu viele Faktoren gleichzeitig im Weg stehen, mache ich Variablenisolation. Ich versuche dann einzelne Dinge gedanklich herauszunehmen und separat zu betrachten, bevor ich sie wieder in das Gesamtbild einordne. Deshalb gehe ich bestimmte Daten oder Situationen auch mehrfach durch – jedes Mal mit einer etwas anderen Fragestellung.

    Das Ganze ist für mich eine Form von modellbasierter Verarbeitung. Ich suche nicht unbedingt sofort nach einer Antwort, sondern versuche erstmal, ein Modell zu finden, das die vorhandenen Informationen möglichst widerspruchsfrei erklärt.

    Das Schwierige daran ist, dass ich dadurch nicht automatisch zu einer Antwort komme. Im Gegenteil: Ich entdecke oft immer mehr Möglichkeiten und sehe irgendwann, dass die Daten für eine eindeutige Erklärung gar nicht ausreichen. Eigentlich bräuchte mein Kopf dann Modellschließung – also einen Punkt, an dem ich sagen kann: „Okay, das Modell ist ausreichend konsistent, ich kann es jetzt erstmal so stehen lassen.“

    Genau das fällt mir aber oft schwer. Mehrdeutigkeit einfach offen stehen zu lassen, fühlt sich für mich nicht besonders befriedigend an. Deshalb versuche ich sie wenigstens zu strukturieren und zu benennen. Affect Labeling hilft mir dabei, einen diffusen Zustand greifbarer zu machen. Und wenn etwas in meiner Verarbeitung nicht aufgeht, kann ich das auch einfach als „Production Error“ markieren, anstatt so zu tun, als hätte ich schon eine Erklärung.

    Im Grunde denke ich also nicht unbedingt linear von Information → Antwort. Eher:

    Information ->Gedankenmodell -> prüfen ->Variablen isolieren ->Zusammenhänge analysieren abstrahieren ->wieder zum Objekt zurück ->Modell anpassen —>nochmal prüfen.

    Und irgendwann stelle ich dann fest: Ich habe das Modell jetzt wahrscheinlich zum fünfzehnten Mal durchlaufen und habe immer noch keine eindeutige Antwort. Es wiederum auch Teil der Regulation selbst sein kann.

  • Am Sonntag habe ich diese Frage gelesen und würde so gerne etwas schreiben, von dem ich selbst sagen kann, dass ich die Antwort als mein eigenes Vorgehen validieren könnte. Aber ich weiß momentan gar nicht, wie das überhaupt gehen soll - Entscheidungen treffen. Mir fehlt eine Antenne für das Gespür, das mir einen Anhaltspunkt gibt, was ich als wirklich ehrlich erachte und was ich wirklich will. Was 'aus mir heraus' kommt. Ich kann mögliche Einflussfaktoren aufzählen, aber es pendelt sich keine Richtung ein. Am ehesten bemerke ich Widerstand, dann, wenn ich etwas nicht will. Das kommt häufig vor. In der Vergangenheit habe ich mich oft von außen beeinflussen lassen und ich möchte jetzt echt gerne lernen, wie das auch anders geht.

    Ich ärgere mich zum Beispiel leider immer noch jeden Tag über den inneren Kampf bei kleineren "Entscheidungen" - tägliches Zähneputzen sollte doch z.B. eigentlich keine Entscheidung sein, aber es ist seit ich denken kann eine notwendige Aktivität, zu der ich mich hinquälen muss. In dem Sinne helfen mir Routinen, die ich mit meiner Tochter teile. Mithilfe der selbstgemalten Piktogramme und des Verpflichtungsgefühls schaffe ich es einigermaßen.

    Bei großen Themen sind derzeit überall Fragezeichen. Und ich brauche dafür unglaublich viel Zeit, die meistens nicht vorhanden ist.

    Ist das Thema 'Entscheidungen treffen' etwas, was du auch gerne umlernen möchtest? Wirst du darin begleitet?

  • Am ehesten bemerke ich Widerstand, dann, wenn ich etwas nicht will.

    Das kann ein guter Ansatz sein, hörte ich von einem Online-Psychologen. Der schlug vor eine Liste mit den Dingen zu machen, die man nicht will. Und daraus Gegenformulierungen zu schreiben. Z. B. "Ich mag nicht ständig unter Leuten sein" in "Ich möchte (nur) manchmal unter Leuten sein" oder "Ich möchte manchmal meine Ruhe haben". Oder "Ich will nie wieder einen Partner, der mir keinen Freiraum gibt" in "Ich möchte einen Partner, der mir Freiraum gibt." Wie viel Freiraum und wie oft manchmal ist, ist erst Mal egal. Das kann man später weiter ausformulieren.

    Und an diesen Sätzen kann man sich dann orientieren. Z. B., wenn man sich entscheiden soll zu einer Veranstaltung zu gehen oder nicht, was beides Vor- und Nachteile hat, kann man diese gewichten nach den Interessen. Z. B., wenn "Ich möchte nicht mehr ständig unter Leute sein" auf Platz 1 der Ziel-Liste steht, haben Vorteile wie z. B. nützliche Kontakte knüpfen eine Priorität weniger (Es sei denn das Event würde fördern, dass man danach weniger unter Leuten wäre, dann könnte man 1 und 2 mit einer Klappe schlagen, wenn man dadurch dann auch noch Kontakte sammeln kann, die man selten sehen muss).

    Macht das aber dann nicht so klick, und man grübelt weiter, muss man diese Fragen alle vielleicht noch mal ein paar Runden auf sich wirken lassen. Wobei ich den Stopp des Gedankenkarrussels da ansetze, wo ich zu viele körperliche Missempfindungen bekomme, z. B. Kopfweh, oder Hunger usw. Dann sage ich stopp. Und falls dann der Drang das zu Ende zu denken aber zu stark anklopft, werde ich in meinem Fall irgendwann so unruhig, dass ich mittlerweile automatisch dann nach meinem Gefühl gehe und letztlich sage "Fuck it" und "mal gucken wie das ausgeht". Vor ein paar Jahren hingegen noch, hab ich bis ich nicht mehr konnte gegrübelt und die Tage drauf weitergegrübelt. Bis ich mir dachte, das Verhältnis diesen Zeit- und Energie-Verlusts ist es nicht wert. Lieber lieg ich dann notfalls falsch. Aber manchmal auch wenn ich entspannter bin, kann es sein, dass ich aus dem Bauch heraus entscheide. Ich wusste schon früh meist was ich will. Es ist je schlimmer, je schlechter ich mich fühle + dabei gleichzeitig mehr Wahlmöglichkeiten habe.
    Auch wenn Optionen sich sehr ähnlich oder ähnlich gut und schlecht sind, hänge ich mich in Details fest. Als ich arm war, gab es nicht viel für das ich mich entscheiden konnte. Seit dem ich das theoretisch etwas mehr kann denke ich, dass ich besser nicht reich werden sollte.

    Gleichzeitig bedien ich mir der Sprüche wie "Im Zweifelsfalle lieber nicht" und der Münzwurf-Methode. Wenn sie auf eine Seite fällt, merkt man ob man sich die andere gewünscht hätte. Den Trick hab ich von einem ehemaligen Vermieter.

    Also eins meiner obersten Ziele ist nicht mehr so stark zu grübeln, dass ich darunter körperliche Missempfindungen bekomme. Das Ziel beinhaltet das Ziel, gleichzeitig keine Angst vor dem Grübeln zu haben, und somit auch das Ziel keine Angst vor der Angst haben zu müssen, aber mir gleichzeitig erlauben sie notfalls zu haben, damit keine Angst durch den Druck entsteht.^^ (Psychologisch "Teufelskreis der Angst").
    Und deswegen ist eins meiner größten Ziele umformuliert, mich körperlich gut zu fühlen. Das ist ein sehr wichtiger Faktor, weniger zu grübeln. Dadurch gerät man mehr in den Moment - in die Selbstvergessenheit / in den Flow. Dabei helfen mir Achtsamkeitsübungen, wie ein langweiliges Tapetenmuster zu beschreiben, zu spüren ob ich bequem sitze etc., Wasserrauschen anhören oder mal ne stumpfe Putzaktion u. ä. runterfahren allgemein, langsamer machen, Unproduktivität aushalten, mich dafür nicht schämen, sondern mir sagen, dass das gut für mich ist, ich das gerade brauche, ich das gerade will. - Welche Gedanken tun mir gerade gut? Was bringt mich näher zu meinem Ziel. Mögliche kognitive Dissonanzen nicht zerdenken, sondern in sich reinfühlen wo der Körper weniger alamiert.

    Edited once, last by Four (September 25, 2026 at 10:29 PM).

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