Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit meinem Therapeuten und würde das gerne mit euch teilen. Das Thema war, dass ich sehr oft und sehr schnell frustriert bin, wenn Menschen etwas tun was ich nicht nachvollziehen kann oder einfach anders machen als ich das für richtig halte. Dementsprechend ist es für mich auch kaum auszuhalten in einem Team gemeinsam an einem Thema zu arbeiten.
Teilweise beschäftigt mich die Frustrierung dann wirklich Tage.
Beispiele:
- Über die Bahnschienen rennen um den Weg abzukürzen
- Müll in die Umwelt werfen
- Zu schnell fahren, nicht blinken, zu dicht auffahren
- In Besprechungen am Thema vorbeireden unlogisch argumentieren, Nebenthemen eröffnen
- Das Licht anlassen obwohl nicht benötigt
Die Liste könnte ich jetzt ewig weiter fortführen, aber ich denke man bekommt einen groben Eindruck,
Ich habe festgestellt, dass ich eine Art Kategorisierung des Verhaltens im Gehirn brauche, um solche Erlebnisse verarbeiten zu können. Ich erkläre mir das Verhalten dann mit folgenden Kategorien, wobei für jeden Fall auch mehrere Kategorien zutreffend sein können:
- Aufmerksamkeitsdefizit
- Unwissenheit
- Verminderte Intelligenz
- Abweichende Rsikobereitsschaft
- Vorsatz
- Bequemlichkeit
Die Liste ist noch am wachsen und wenn ich mir nicht alles merken kann, werde ich ggf. eine Liste mit mir führen müssen.
Kann irgendjemand dieses Vorgehen nachvollziehen? Ich komme mir ein bisschen doof vor, aber es hilft mir auch die Dinge besser einzuordnen. 😀