• Da ich nicht weiß,wo ich das Posten sollte,stelle ich das hier hinein

    Ich habe auf YouTube ein Filmchen geguckt,in dem es um eine Berufsschule mit Inklusion ging.

    Theodor Schäfer Berufsbildungswerk,Husum

    Man kann dort auch während der Ausbildung wohnen.In dem Film ging es um einen jungen Autisten,der Gartenbau lernte.Der Ausbilder war begeistert von ihm und sagte,er leiste bessere Arbeit als mancher NT.

    Ist vielleicht für die Eltern und Großeltern hier interessant.

    Keine Ahnung,ob die an der Schule auch Erwachsene ausbilden,ich glaube ja.

  • Was ich nie verstanden habe, dieses beschissene deutsche Ausbildungs-System. Wofür braucht man für einen Büro-Dingsbums-Job eine Ausbildungs-Dingsbums oder gar ein Studium-Gedöns. Viel zu viel unnützes lernen. Ein paar Zahlen in den PC schreiben, Rechnungen, kann doch Jede/Jeder. Deutschland ist echt Scheiße. In den USA läuft das viel flexibler.

    Und diese verklemmte Anzug-Pflicht im Büro.

    Und ich würde mit 47 garantiert keine Ausbildung mehr anfangen, wer bin ich denn? Hab ich nicht nötig.

    Edited 3 times, last by Hannoveraner (June 26, 2026 at 9:44 PM).

  • Und diese verklemmte Anzug-Pflicht im Büro

    Ich glaube, das gibt's gar nicht so oft. In Behörden z.B. hat meistens nur die oberste Chefetage einen Anzug an, die anderen kommen in Alltagsklamotten.

    Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam.
    (Timothy Snyders „Über Tyrannei – Zwanzig Lektionen für den Widerstand“)

  • Ich glaube, das gibt's gar nicht so oft. In Behörden z.B. hat meistens nur die oberste Chefetage einen Anzug an, die anderen kommen in Alltagsklamotten.

    Ich kenne Bereiche, da ist es Pflicht, hab selbst in einem gearbeitet. Im Büro trägt heute kaum mehr einer einen Anzug, wenn man von Banken mal absieht. Da aber sicher auch nur die, die mit Kunden Kontakt haben

  • Sorry, ich stecke voll in der Midlife-Crisis und mir wird grade bewusst, was zumindest mein spezieller Autismus in Verbindung mit meinen miserablen familiären Verhältnisse (Verwandte, Stiefvater) mir alles versaut hat. Für mich ist das Leben gelaufen, Sozialamt und Tafel heißt meine Zukunft. Beim Führerschein habe ich Verständnis, daß man umfangreich lernen und quasi fast fehlerfrei bestehen muss, da man in einem Tonnen-schweren schnellen Gefährt unterwegs ist. Auto fahren ist schwer, und verlangt einem jede Sekunde alles ab.

    Aber Büro? Nur Zahlen in den PC schreiben und am Telefon klönen. Easy. Manche Jobs zumindest. Manche Azubis werden in der Berufsschule auch mit unnützem Ballast belastet.

    Banken sind eine ganz andere Hausnummer mit der Verantwortung für Millionen/Milliarden-Beträge und beträchtlicher Summen Bargeld, der Vertrauenswürdigkeit etc. Da sind kleinste Fehler praktisch verboten und sogar strafrechtlich relevant. Daß man dort Studium und Auftreten mit Anzug und Krawatte verlangt, also seriös, ist klar. Bei der kleinsten Straftat braucht man sich dort gar nicht erst bewerben.

    Edited 3 times, last by Hannoveraner (June 27, 2026 at 7:56 AM).

  • Aber Büro? Nur Zahlen in den PC schreiben und am Telefon klönen. Easy.

    Dann mach das doch!
    Kannst gerne meine Urlaubsvertretung in der Buchhaltung machen und Dich ständig vom Telefon bei den zu buchenden Zahlenkolonnen stören lassen.
    Aber bitte keine Fehler machen, denn Vereinsrecht, BGB, Vorschriften in der Buchhaltung und im Steuerrecht und vieles andere gelten ja dann auch für Dich.

    Bzw. Lohnrechnung machen oder penibel die Eingangs- und Ausgangsrechnungen überwachen und bei Fälligkeit bezahlen.
    Neben der Mitgliederbetreuung (Verein) und Mitarbeiter-Stundenzahlen schreiben alles total easy...
    Wieso habe ich Blödmann das eigentlich in über einem Jahr Erwachsenen-Weiterbildung alles nachgelernt - machen doch andere nebenbei...

    Banken sind eine ganz andere Hausnummer mit der Verantwortung für Millionen/Milliarden-Beträge und beträchtlicher Summen Bargeld, der Vertrauenswürdigkeit etc.
    Da sind kleinste Fehler praktisch verboten und sogar strafrechtlich relevant.

    Das gilt in der Buchhaltung überall, egal ob in Firmen, Vereinen oder Banken oder anderswo.

    Würde Dich denn die kaufmännische Ausbildung überhaupt interessieren?
    Was sagen denn die Mitarbeiter von Deinem Jobcenter dazu?
    Bei uns im Kurs waren mehrere Menschen mit Bürgergeld, welche echt finanzielle Probleme hatten und haben sich trotzdem bis zur IHK-Prüfung durchgekämpft.
    Und ich hatte auch große Probleme und kann Dir versichern, dass Weiterbildung + zusätzlich arbeiten, damit Kohle reinkommt, keinen Spaß gemacht hat.

    "Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt."
    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Büro ist easy? Das wäre ja schön wenn es so wäre. Ich arbeite im Büro und es muss alles stimmen. Fehler wieder zu korrigieren ist sehr schwierig.

    Da gibt es so viel zu beachten an Regelungen und Gesetzen. Man muß mit verschiedenen Programmen und Systemen arbeiten können und auch noch beachten was wann wo funktioniert und wann nicht denn die sind oft nicht miteinander kompatibel.

    Man muß auch mit Zahlen umgehen können. Es gibt auch nicht nur Standardsachen sondern auch viele komplexe Zusammenhänge zu beachten damit etwas funktioniert.

    Hinzu kommen noch Organisation, Zeitplanung, Deadlines, Meetings, Projekte, etc. Das ist ein sehr umfassendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Je nach Branche auch sehr unterschiedlich.

    Deswegen braucht man Ausbildung bzw. Studium dafür.

    Auch wenn man älter ist kann man etwas Neues lernen. Besser es zu versuchen als gar nichts zu machen. Es gibt oft einen Weg.

  • Die Sachbearbeiter*Innen in meinem Jobcenter haben 2015 (vollkommen richtig) gesagt und erkannt, daß ich aufgrund psychischer Erkrankungen nicht arbeitsfähig bin (unabhängig davon, welcher Beruf), und mich zum Sozialamt geschickt, nachdem die Rentenkasse meine Frühverrentung abgelehnt hatte.

    Nachdem mehrere Maßnahmen vom Jobcenter zum Bewerbungstraining oder zur Wiedereingliederung aufgrund meiner Sozialphobien für mich gescheitert waren.

    Okay, vielleicht hatte mir in der Vergangenheit mal jemand erzählt, dieser oder jener Job wäre "easy", aber woher soll ich's denn wissen. Also Sorry, wenn sich hier Leute auf den Schlips getreten fühlen.

    Irgendwo hatte ich mal aufgeschnappt, dass man in den USA und anderen Ländern als Ungelernte/r eher Quereinteigen kann auch in höhere verantwortungsvollere Jobs, weil die nicht das starre Deutsche Ausbildungs-System haben. Weiß ich auch nicht, ob das so ist. Ich hatte noch nie im Ausland gelebt.

    Ist denn mein Leben easy? Vielleicht ja, vielleicht nein, nicht mal das kann ich beantworten. Außer, daß ich es gerne easy hätte, das gebe ich zu. Weiß nur nicht, was ich überhaupt (theoretisch) kann oder nicht kann.

    Das Problem bei mir ist eher, daß ich gar keine leiseste Vorstellung habe, welcher Beruf für mich in Frage käme, als Kind nicht, als Jugendlicher nicht, und als Erwachsener bis heute auch nicht.

    Ich habe keine Hochbegabung und keinerlei in der Arbeitswelt brauchbare Talente oder Spezial-Interessen. Deswegen, für mich wäre kein Beruf easy, weil ich mich beim Lernen in der Berufsschule schwer tue, da alles nicht mein Spezial-Interesse ist.

    Handwerklich bin ich nicht zu gebrauchen, ich habe "2 linke Hände" (RW), und auch daran kein gesteigertes Interesse.

    Zum Vergleich,

    Handwerkliche Berufe sind etwas riskant, Bauarbeiter, Forstarbeiter*Innen haben Unfall-Risiken und körperliche Belastungen.

    Polizei, Bundeswehr und Feuerwehr riskieren nicht selten ihr Leben.

    Hochgradig Akademische Berufe erfordern ein Jahrelanges, komplexes Studium. Und eine riesige Verantwortung als Arzt/Ärztin oder Firmen-Chef*In.

    Zum Vergleich.

    Das Kaufmännische, BWL, VWL, Rechnungswesen, EDV, liegt mir auch überhaupt nicht, insofern ist für mich gar nichts easy.

    Ich schrieb auch, in der Berufsschule würde zuviel zu lernen sein. Ich war selbst mal in 2 Berufsschulen, und mit schlechten Zensuren gescheitert. Und ich hatte Mobbing-Erfahrungen durch Mitschüler*Innen an beiden Berufsschulen und deshalb viel geschwänzt.

    Das ist auch ein Grund, weshalb ich keine Arbeit gefunden habe, weil ich nicht wusste, was überhaupt in Frage käme.

    Schon in der Realschule war für mein Dafürhalten etwas zu viel Lernstoff, woran ich auch schon gescheitert war.

    Meine Vita; Schlechte Zeugnisse, Jahrzehnte lang Arbeitslos bzw. Sozialhilfeempfänger

    Was mich in Wahrheit umtreibt, sind die für Sozialhilfeempfänger*Innen zu hohen Lebensmittelpreise, und die fehlende Möglichkeit für mich, durch Arbeit theoretisch ein sicheres Auskommen zu haben, daß ich am Ende des Monats noch was zu essen habe. Auch die Tafel vom Roten Kreuz hilft nur bedingt weiter, Lebensmittel-Rationen sind kleiner, und man kann maximal 1 mal pro Woche hin. Wie gesagt, durch meine Behinderung unschuldig zur Arbeitslosigkeit gezwungen. Früher war ich vielleicht mal aus Boykott arbeitslos, aber heute könnte ich gar nicht mehr arbeiten, wenn ich wollte. Ich sehe grade, wie alles vorbei ist. Das ist alles.

    Der "Zug ist für mich abgefahren" (RW).

    Edited 9 times, last by Hannoveraner (June 27, 2026 at 3:50 PM).

  • Calenleya

    Genau das gleiche Problem, Sozialphobien, mangelhafte Disziplin, angewiesen auf Sozialhilfe und Tafel.

    Hätte es vor Corona wenigstens schon Home Office gegeben, ein Traum für jeden Aspie.

    (Gut, in welchem Bereich ich mich einbringen könnte, wäre mir schleierhaft). Gilt auch fürs Ehrenamt.

    Kann es sein, daß ich zu viele "Baustellen" (RW) habe? Vielleicht würde ein anderer Mensch mein Leben in meinem Umfeld easy wuppen. Weiß ich aber nicht. Reine Hypothese.

    Und entschuldigt meine Ausbrüche gestern, Alkohol und 38 Grad sind nicht die beste Kombination.

    Edited 3 times, last by Hannoveraner (June 27, 2026 at 4:26 PM).

  • Banken sind eine ganz andere Hausnummer mit der Verantwortung für Millionen/Milliarden-Beträge und beträchtlicher Summen Bargeld, der Vertrauenswürdigkeit etc. Da sind kleinste Fehler praktisch verboten und sogar strafrechtlich relevant. Daß man dort Studium und Auftreten mit Anzug und Krawatte verlangt, also seriös, ist klar. Bei der kleinsten Straftat braucht man sich dort gar nicht erst bewerben.

    Ich war in mehreren Bereichen - Rettungsdienst und Finanzdienstleistungen. Da hatte und habe ich ausschließlich mit Bargeld zu tun. Im Rahmen der Arbeit ist sind das nur bunte Papierschnipsel, mehr nicht. Das hat in der Ausübung meiner Tätigkeit keinen Wert.

    Die Verantwortung hab ich lieber als die über ein Leben - Geld kannste ersetzen, Menschen nicht.

  • Pete theoretisch hast Du natürlich Recht, daß Menschenleben unbezahlbar und unersetzlich sind (beträfe Berufsfelder Ärzt*Innen, Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr etc.) Diese Verantwortung ist immens. Das würde ich mir niemals zutrauen.

    Geld ist ersetzbar;

    Trotzdem ist z. B. das unerwartete Miterleben eines Banküberfalls ein Trauma für die Mitarbeiter*Innen am Bank-Schalter.

    Mit einem/einer Angestellten am Bank-Schalter möchte ich nicht tauschen, auch wenn die noch so gut verdienen mögen. (Keine Ahnung).

    Auch wenn Geldscheine ersetzbar sind, oder im Sonderfall (siehe oben) durch Farbpatronen entwertet werden können/dürfen, im normalen Arbeitsalltag bekommt man bei Falsch-Buchungen und Zahlendrehern oder Verwechslung von Haben/Soll oder Aktiva/Passiva ein Riesenproblem bis hin zur Versetzung oder Entlassung inklusive Schadensersatzforderungen.

    Rechnungswesen und Buchhaltung ist komplex (die dazugehörige Ausbildung oder Studium ebenfalls) und erfordert vollste Konzentration und mathematisches Talent.

    Da wäre ich schonmal raus. Da würde ich dran scheitern.

    Edited 8 times, last by Hannoveraner (June 27, 2026 at 5:10 PM).

  • Geld ist immer ersetzbar. Banküberfälle sind heute nur noch die Ausnahme. Zeitgeschaltete Tresore, ausgeklügelte Alarmschleifen, Überwachung überall. Automatensprenger sind auch weniger geworden durch Tinte, die die Scheine unbrauchbar macht.

    Ein Fehler, der passiert, ist in aller Regel auch wieder zu beheben. Ich hab mal Geld eingezahlt, 800 €, und der Banker hat das Komma vergessen, sodass ich plötzlich 80.000 € auf dem Konto hatte. Für ein paar Minuten, dann war's wieder weg und es waren 800 €. Auch im Umgang mit Bargeld passieren Fehler und selbst da muss dir der Arbeitgeber nachweisen, warum der Fehler passiert ist, denn man haftet nicht immer dafür. Ich hatte das auch schon, das ging sogar vors Arbeitsgericht und letzten Endes ist der Arbeitgeber mit nichts durchgekommen.

    Fehler passieren, auch heute noch. Erst gestern hab ich einem Kunden zuviel abgezogen und einem anderen zuviel rausgegeben. Beide Male ist es aufgefallen, dann entschuldigt man sich und behebt den Fehler, dann macht man weiter.

  • Pete dann vertraue ich Dir, Du hast offensichtlich Expertise.

    Diese Automaten-Sprengungen waren vor allem in Niedersachsen mal ein Thema vor 2,3 Jahren, eine Gang aus den Niederlanden war hier aktiv mit Gas etc.

    Da hatte der Banker aber Glück, daß Du so aufrichtig warst, 800 Euro statt 80 k, aber berufsbedingt bist Du ja vertrauenswürdig.

    Rein hypothetisch; Wäre mein Vater daran gekommen, oje.

    Gut, wenn Du alles richtig stellen konntest.

    SecretDream ja, früher hatte ich bzw. Meine Mutter Tiere (hauptsächlich Katzen). In meiner Kindheit hatte ich tatsächlich Katzen, eine wurde mutmaßlich von unserem damaligen Vermieter getötet, als ich 13 Jahre alt war, oder Leute aus meinem damaligen Umfeld hatten unsere Katze getötet. Abgekartetes Spiel.

    Und in meiner Kleinkindheit, als ich 4 Jahre alt war, der verheerende Wohnungsbrand, mit dem Tod von 4 Katzen.

    Seit unsere alten Katzen alle tot sind, habe ich als Erwachsener nie wieder ein Tier gehabt, erstens, weil ich Kettenraucher bin, und meine Wohnungen auch nie sauber halten konnte, zweitens, weil ich die Verantwortung für ein Tier nicht übernehmen will und nicht kann.

    Von Hunden habe ich keine Ahnung.

    Das alte Problem bei mir, mangelhafte Disziplin. Antriebslosigkeit.

    Ist lieb gemeint, aber für mich (und vor allem für die Tiere) keine ideale Idee.

    Edited 3 times, last by Hannoveraner (June 27, 2026 at 10:30 PM).

  • ..., aber heute könnte ich gar nicht mehr arbeiten, wenn ich wollte. Ich sehe grade, wie alles vorbei ist. Das ist alles.

    Der "Zug ist für mich abgefahren" (RW).

    Nach Lesen Deiner Beiträge in diesem Thread würde ich das auch so einschätzen.

    Da würde ich eher versuchen den Umgang mit dem aktuell monatlich zur Verfügung stehendem Geld zu optimieren.

    Wenn Du Kettenraucher bist, dann würde ich eventuell über einen Entzug nachdenken. Ich weiß, das ist extrem hart, würde im Anschluss bei Erfolg aber viel Geld einsparen und zudem würde ich davon ausgehen, dass das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken gesenkt würde.

  • Das Aufhören mit dem Rauchen hatte ich mit 25 Jahren einmal erfolglos versucht. 4 Tage hatte ich durchgehalten. Stattdessen aber Red Bull getrunken.

    Arbeit wäre theoretisch eine Möglichkeit, das Rauchen deutlich zu minimieren, ohne daß es ein Problem für mich wäre. Ich kann schon mal ein paar Stunden ohne Zigaretten aushalten.

    Die Krankheitsrisiken aller Art werden ja heute auf jeder Tabak-Packung präsentiert. Ich rauche Dreh-Tabak, die billige Hausmarke.

    Eine Ausbildung (nur mal hypothetisch) ist ja finanziell auch nicht viel höher als Hartz 4 und dauert 3 Jahre.

    Ich vor 5 Jahren;

    Vor 5 Jahren hätte ich geschrieben:

    "Ich bin arbeitslos und arbeitsunfähig und habe mich damit abgefunden."

    Oder im Wurst-Käse-Scenario hätte ich vor 5 Jahren vielleicht sogar geschrieben:

    "Ich bin arbeitslos/arbeitsunfähig und glücklich damit".

    Vor 5 Jahren hätte ich diesen Thread "Berufsausbildung" nicht mal angeklickt zum Lesen.

    Ich hatte 2006 eine Ausbildung in der Berufsschule in Hannover zum kaufmännischen Fremdsprachen-Assistenten mit theoretischem Teil des Fach-Abiturs zwar abgeschlossen, aber "mit Ach und Krach" Notenschnitt 4,0 und grottenschlechte Zeugnisse und vom Lernstoff ist damals bei mir nicht viel hängen geblieben.

    Edited once, last by Hannoveraner (June 28, 2026 at 7:27 AM).

  • Ein paar Zahlen in den PC schreiben, Rechnungen, kann doch Jede/Jeder. Deutschland ist echt Scheiße. In den USA läuft das viel flexibler.

    Wenn schlecht ausgebildete Leute falsche Zahlen in falsche Felder tippen, führt das irgendwo dann zu Problemen. Häuser brechen zusammen, Flugzeuge stürzen ab, Touristen sterben durch Insektenschutzmittel usw.

    In den USA läuft es so flexibel, dass Boeing reihenweise Fehler produziert, die Menschen töten. Willst Du sowas wirklich hier auch haben?

    Und diese verklemmte Anzug-Pflicht im Büro.

    Gibt es kaum noch. Allenfalls im Bereich mit Kundenkontakt.

    Ich selbst habe Jeans und Hemd im Büro an - und bin damit schon unter den 1% der förmlichsten Mitarbeiter. Viele sitzen in kurzen Hosen mit ausgewaschenen T-Shirts am Schreibtisch.

  • Garfield nicht jeder Job trägt eine solche Verantwortung. Es war heiß, und ich hatte einen über den Durst getrunken. Hättest Du meine Ergänzungen/mein "Zurück rudern" (RW) gelesen.

    Aktuell wird evtl bald ein neuer Bundestrainer gesucht... (80 Millionen Bewerber*Innen).

    Edited 2 times, last by Hannoveraner (June 30, 2026 at 7:30 AM).

  • In den USA läuft es so flexibel, dass Boeing reihenweise Fehler produziert, die Menschen töten. Willst Du sowas wirklich hier auch haben?

    Bei Boeing wird es immerhin noch als Fehler wahrgenommen. Bei SpaceX ist die spektakuläre Explosion integraler Teil des Entwicklungsprozesses. Wie damals beim Bund, als 1% tödliche Unfälle Teil der Ausbildung waren. Sorgt dafür, dass die anderen ihre Lektion gelernt haben.

    Aktuell wird evtl bald ein neuer Bundestrainer gesucht... (80 Millionen Bewerber*Innen).

    Wahrscheinlich eher 40 Millionen. Unabhängig von potentieller Befähigung werden für solche herausragenden Jobs schließlich Männer bevorzugt. Und Fehlen selbiger Befähigung ist unter Merz auch nicht schlimm, denn selbst wenn es absolut grottig ist, twittert er voll von Lob und Verständnis "Was für ein Spiel!".... "Leistung" muss sich halt wieder "lohnen".

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