Ich und .... "Mutter-Liebe". Meine Sohn-Mutter-Beziehung

  • Nachdem ich festgestellt hatte, dass die Mutter-Sohn-Beziehung sehr "konzentriert" war, kümmerte ich mich um eine "Sohn-Mutter Beziehung". Es gab also recht früh beides!

    Ich bin ein Muttermilchverweigerer. Ich sprach zuerst den Vornamen aus, anstatt Mama zu sagen ... Obwohl man vor mir "hockte" und "Sag mal Mama" eintrichterte (basierend auf den verbalen Ergüssen, welche sich schlichtweg als "Streitigkeiten zwischen den Elternteilen" bezeichnen lassen, jedoch viel der Name XXXXX häufiger, als das man vor mir "eine Zeit lang" mit "sag mal Mama" verbrachte.

    Küssen durfte mich niemand. Berührungen waren auch nicht so meins.

    Meine biologische Mutter durfte zwar essen zubereiten, doch ich wollte mein Essen von jeder anderen Person, nur nicht von ihr. Zubereitet werden durfte das selbe Essen, jedoch von einer anderen Person. Außerdem gab es Kombinationen, in denen ich das Essen von einer anderen Person erhielt.

    Es gibt noch XX weitere Situationen, welche veröffentlicht werden könnten. Jedoch nichts, was sich "traumatisch" vertieft hat. Das ist nun auch alles über 20 Jahre her.

    Ich habe nie das Bedürfnis gehabt, einen Kontakt zu meiner biologischen Mutter haben zu wollen (von Instinkt-Verhalten bis soziologisch)

    Wie ist eure Erfahrung?

    Was motiviert dich bei dem, was du tust? (Steffen Albers)

    Edited 2 times, last by M3_C2_A25_P0 (June 9, 2026 at 1:30 PM).

  • Bei mir wären zwei potenzielle emotionale Bindungen da, ein- und ausgehend. Beides nicht gegeben. Ich kann nicht sagen, das ich sie vermisse.

    Ich habe mal falsch geschlussfolgert. Ich dachte, das ich sie vermisse = synonym für: Ich vermisse meine geregelten Abläufe und meine Umgebung. Sagte ich ihr mal, verstand sie nur bedingt.

    Was motiviert dich bei dem, was du tust? (Steffen Albers)

  • Der eigenen Mutter zu sagen, dass du dir nur eingebildet hast, sie zu vermissen, ist nicht so ohne für die Mutter. Würde ich als Mutter jetzt mal vermuten.

    Meine Mutter hatte es auch schwer bei mir, als ich Kind war. Eben Körperkontakt, inklusive Haarewaschen z.B. war unangenehm bis unmöglich. Als ich dann plötzlich erwachsen war (so mit 30-35), hat sich unser Verhältnis ebenso plötzlich geändert. Wir haben jetzt quasi mentalen Kontakt. Dieser Kontakt ist mir seit vielen Jahren enorm wichtig. "Sicherer Hafen" trifft es ganz gut.

    Ich kenne Familien, wo der Vater zur Mutter immer "Mutti" sagt statt den Vornamen. Vielleicht hätte dir das geholfen, wenn alle "Mama" gesagt hätten zu ihr?

  • Nein, das war teilweise auch praktiziert worden.

    Ich habe das Instinktive nicht sehr ausgeprägt. Das betrifft viele Verhalten. Es ist auch nichts, was mich belasted.

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  • Das Verhältnis zu meinen Eltern ist in Ordnung. Ich vermisse sie nicht wirklich, trotzdem freue ich mich manchmal, wieder „zu Hause“ zu sein. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich dann meinen Kater wiedersehe und mit ihm kuscheln kann.

    Ich würde nicht sagen, dass ich eine besonders tiefe emotionale Verbundenheit oder Liebe zu meinen Eltern spüre. Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass ich beide Elternteile habe und dass alle gesund sind. Das ist für mich das Wichtigste und etwas, das ich sehr zu schätzen weiß.

    Umarmungen mochte ich schon seit meinem sechsten Lebensjahr nicht mehr. Jeden, der mich umarmen wollte, habe ich damals von mir weggeschoben. Umarmungen und kuscheln mag ich eigentlich nur von meinem Partner. Bei Freunden finde ich sie zwar in Ordnung, manchmal sind sie für mich aber trotzdem unangenehm.

  • Das mit Freunden/Bekannten kenne ich. Ich hatte erst gestern eine Situation.

    Die emotionale Bindung sowie die emotionale Beziehung war immer recht oberflächlich.

    Umarmungen von meinem Partner waren immer schwierig und mehr Überwindung. Nicht nur emotional, sondern auch körperlich, da ich auch schnell körperliche Schmerzen habe. Ich habe auch eher selten das Bedürfnis, jemanden zu umarmen und häufig habe ich das Umarmen nur getan, da ich dachte, das mein Partner das von mit erwarten würde und gesellschaftliche Konversation / gesellschaftliches Normverhalten eine Umarmung voraussetzt.

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  • Das Verhältnis zu meinen Eltern ist nicht immer einfach. Egal sind sie mir nicht aber wenn ich sie ein paar Wochen nicht sehen würde wäre es auch nicht schlimm da wir in der Vergangenheit auch viel zu oft "aufeinandergehockt" sind und da eben auch eine gewisse Übersättigung herrscht. Dieses Gefühl habe ich allerdings auch früher mit Arbeitskollegen gehabt weil man sich 5 Tage in der Woche gesehen hat (das wurde immerhin besser durch Home Office mit nur noch 2 Tagen im Büro) oder wenn ich Freunde fast jeden Tag sehen würde dann wäre die Übersättigung auch irgendwann da. Mit Umarmungen tue ich mich auch schwer und auch mit Geschenken für Geburtstag/Muttertag etc.. Auf der anderen Seite habe ich aber sonst hier gar keine Familie mehr - andere Verwandte wohnen eben alle im Ausland und die werde ich wenn dann nur höchstens alle paar Jahre sehen und da fehlt die Bindung zur Familie komplett. Mit meinen Eltern habe ich aber leider auch wenig Gemeinsamkeiten. Sie können sich nicht so wirklich für die gleichen Dinge wie ich begeistern und der Altersunterschied, den es natürlich gibt weil es meine Eltern sind spüre ich mit den Jahren immer mehr und mehr. Deren Welt ist eine ganz andere als bei mir.

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