Teilhabe-Beratung - Beratungsstellen finden

  • In ganz Deutschland gibt es sogenannte Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungen (EUTB), in denen man sich von Peers kostenfrei zu allen möglichen Themen rund um Teilhabe beraten lassen kann. Nach Beratungsstellen vor Ort kann man hierüber suchen: Beratungsangebote der EUTB | www.teilhabeberatung.de

    Die Qualität der Beratung kann sehr schwanken.

    In Oberbayern scheinen die Beratungsstellen der OSPE recht gut zu sein, besonders über die EUTB in Erding habe ich (Stand 2026) viel Gutes gehört & mitbekommen.

  • Was macht denn EUTB?
    Wofür kann ich das in Anspruch nehmen?

    Grundsätzlich sollen die EUTB dazu beraten, welche Angebote und Hilfen es für Menschen mit Behinderung gibt. Also von "Wie komme ich an einen Rollator?" über "Wo und wie kann ich meinen Grad der Behinderung beantragen?" über "Wie findet ich eine für mich passende Tagesstätte?" über "Wie stelle ich einen Antrag auf Eingliederungshilfe?" bis zu "Wo kann ich mich als neurodivergente, queere, von Ableismus betroffene Person politisch engagieren?" Meistens sind die Beratenden Peers, d.h. sie haben ebenfalls eine Behinderung. Und naturgemäß kennt sich jemand, der z.B. eine Sehbehinderung hat vielleicht nicht supergut damit aus welche Angebote es für Menschen mit Autismus gibt und andersherum. Also theoretisch soll zu allem beraten werden können, doch praktisch gibt es in großen Städten oft mehrere EUTB, deren Beratende sich in bestimmten Bereichen besonders gut auskennen. Ein weiterer Punkt ist, dass eine EUTB insbesondere zur Situation vor Ort beraten soll; somit würde es z.B. wenig Sinn machen die kompetente EUTB in Erding (bei München) anzufragen, wenn man z.B. ein Ambulanz Betreutes Wohnen in Cloppenburg sucht.

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