Okay. Brauchst dich nicht entschuldigen. Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Leuten die bei jedem Widerspruch gleich glauben man wolle ihnen die Diagnose absprechen.
Dankeschön!
Ich denke, in der Findungsphase kann das für viele schwer sein und, wenn einem dann wohlmöglich das private Umfeld die Verdachtsdiagnose/ Diagnose absprechen wollen und Gaslighting betreiben, dann kann das sicherlich die Wahrnehmung derart beeinflussen, dass man viel mehr, als normalerweise, als Kritik auffasst. Bei der ASS würde das den Fight-Modus auslösen und sicherlich eine Wachsamkeit (Hypervigilanz). Das Überreagieren könnte dementsprechend einfach eine Überlebensstrategie sein.
Ich brauchte kurz vor der Diagnose eigentlich diesbezüglich keine Sicherheit mehr, weil dann verstärkt Symptome kamen, bei denen es mir ziemlich klar war und auch jetzt begreife ich immer mehr, warum etwas war oder ist.
Deshalb ist es mir - man kann sagen - schnurzpiepegal, ob irgendjemand denkt, dass meine Diagnose nicht stimmt. Das ist also für mich ok, wenn dem so wäre. Ich kann das nämlich auch das nachvollziehen, dass man etwas nicht versteht, wenn man sich nicht damit auseinandersetzt und das tun leider viele nicht. Ist ja auch unglaublich umfassend und kompliziert.